Squirrel-Party oder Eichhörnchenlärm

„Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden“ (W. Busch).

Alle Arten der Eichhörnchen sind überwiegend tagaktiv. Nicht so in Ostrach. Hier sind sie vor allem nachtaktiv. Eichhörnchen sind absolut ruhige Waldbewohner. Nicht so in Ostrach. Die nachtaktiven Ostracher squirrels zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie hemmungslos über ihre Lautsprecher bis spät in die Nacht die Leute belästigen. Da sciurinae ostrach über keine empfindlichen Pinselohren verfügt, ist diese Gattung lärmresistent.
Die Halter dieser Tiere, in Ostrach der Musikverein, scheinen nicht nur über eine ähnliche Lärmresistenz zu verfügen, sondern auch den üblichen Gepflogenheiten in unserer Gesellschaft mit einer gewissen Resistenz zu begegnen, Gepflogenheiten, die gemeinhin darin bestehen, dass man auf Schreiben antwortet.
Nachfolgende E-Mail ging an den Vorstand des Musikvereins Ostrach. Es war nicht nur der Unterzeichner, dem in besagter Nacht der Eichhörnchenlärm gewaltig auf die Nerven ging.


An den Musikverein Ostrach e.V.                                                                       05 . 08. 2019

Betr.: Eichbühlfest 2019
SQUIRREL PARTY für Junge und Junggebliebene am Freitag, dem 02. 08. 2019

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Die Idee war, den Freitagabend neu zu gestalten und zu beleben“, so die Schwäbische Zeitung vom 05. 08. 2019 über das Eichbühlfest. Auch habe der Musikverein Ostrach von allen Seiten ein positives Feedback bekommen. Dies kann ich mir nun allerdings nicht vorstellen. Ich sende Ihnen auf diesem Wege ein negatives Feedback, eine geharnischte Kritik an die Organisatoren der freitäglichen Eichhörnchenveranstaltung. Sie haben in der Tat mit DJ Beats nicht nur den Freitagabend, sondern auch Samstagnacht mit Krach und Lärm „belebt und gestaltet“, und zwar bis 2:30 Uhr. Selbst in einer Entfernung von runden anderthalb bis zwei Kilometern wurde man von dem unerträglichen Lärm belästigt. „Musik verbindet“, schreiben Sie auf Ihrer Homepage. Von Freitag auf Samstag hat sie getrennt.
Ich darf Sie an das „Merkblatt zur Vorbereitung und Durchführung von öffentlichen Festen und Veranstaltungen“ in der Gemeinde Ostrach erinnern:

Musik – und Lautsprecheranlagen
Neben der Anmeldung bei der GEMA, die der Veranstalter vorzunehmen hat, ist zu beachten, dass Lautsprecher und Musikinstrumente nur in einer solchen Lautstärke betrieben oder gespielt werden dürfen, dass andere nicht erheblich beeinträchtigt oder belästigt werden.
Immissionsschutz
Auf die immissionsschutzrechtlichen Vorschriften (BImSchG) zum Schutz der Allgemeinheit wird hingewiesen. Während der Veranstaltung ist durch geeignete Maßnahmen, nach dem Stand der Technik, zu gewährleisten, dass schädliche Umwelteinrichtungen insbesondere durch Lärm und sonstige unzumutbare Belästigungen der Nachbarschaft und der Allgemeinheit vermieden werden und die Nachtruhe ab 22.00 Uhr beachtet wird.

Diese sinnvollen Regeln, die die Gemeinde Ostrach zur Durchführung öffentlicher Feste und Veranstaltungen aufgestellt hat, gelten auch bei der Durchführung des Eichbühlfestes, gelten auch als verbindliche Regeln für die Veranstalter.

Ich hoffe, dass der Musikverein Ostrach bei der Durchführung des Eichbühlfestes 2020 sich an die entsprechenden Regeln hält. Eine Lärmbelästigung in dieser Form werde ich nicht hinnehmen.

Der Ordnung halber schicke ich diese E- Mail dem Ordnungsamt der Gemeinde Ostrach zur Kenntnis.

Mit freundlichem Gruß
Franz Schreijäg

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Gemeinderat beschließt einstimmig eine Stellungnahme zur Stellungnahme

Das schreibt die Gemeindeordnung des Landes Baden- Württemberg vor:

Gemeindeordnung für Baden-Württemberg
§ 41 b Veröffentlichung von Informationen
(5) Die in öffentlicher Sitzung des Gemeinderats oder des Ausschusses gefassten oder bekannt gegebenen Beschlüsse sind im Wortlaut oder in Form eines zusammenfassenden Berichts innerhalb einer Woche nach der Sitzung auf der Internetseite der Gemeinde zu veröffentlichen.

So wird das in der Gemeinde Ostrach umgesetzt:

Beschlüsse der öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 29.07.2019
Hier zu TOP 1 Kiesabbauerweiterung Wagenhart
Kiesabbauerweiterung Wagenhart – Antrag auf wasserrechtliche Planfeststellung und naturschutzrechtliche Genehmigung

Es wird folgender einstimmiger Beschluss gefasst:
Der Gemeinderat beschließt, eine Stellungnahme abzugeben, welche sich aus folgenden Inhalten zusammensetzen soll:
– Stellungnahme der Ortschaftsräte Laubbach und Tafertsweiler
– Angepasste Stellungnahme von GR Barth im Namen der CDU-Fraktion
– Kaltluftströme
– Forderungen zu Weimar Jettkofen
– Eine spätere Freizeitnutzung der Seen Wagenhart soll möglich sein
– Der Kiesabbau Weimar Jettkofen mit Abbau des bestehenden Werkes Jettkofen soll entsprechend der bestehenden Abbaugenehmigung vollzogen und bis spätestens 2025 beendet sein.

Alles klar? Um welche Inhalte geht es hier bitte? Die sollte man schon mitteilen, und sei’s in einer Zusammenfassung; spricht doch die Gemeindeordnung von einem zusammenfassenden Bericht. Üblich wäre eigentlich als Dokument auf der Homepage bzw. als  Tischvorlage zur Gemeinderatssitzung. So aber ? Fragen über Fragen:
Wie lauten die Stellungnahmen der Ortschaftsräte in Laubbach und Tafertsweiler?
Was ist der Inhalt der angepassten (?) Stellungnahme der CDU-Fraktion? Ist die CDU wieder einmal angepasst?
Was soll hier das Schlagwort Kaltluftströme? Heißluftballon wäre auch nicht schlecht. Der Informationsgehalt wäre derselbe.
Worin bestehen die Forderungen zu Weimar Jettkofen?
Hier werden doch keine Inhalte mitgeteilt! Hier wird der Bürger mit leeren Phrasen abgespeist.
Lesen wir demnächst, der Gemeinderat beschließt einstimmig eine Stellungnahme zur Stellungnahme? Halt! Das lesen wir schon jetzt! Wie soll man den zukünftigen Beschluss eines Gemeinderates kritisch überprüfen, wenn die Inhalte, auf die sich der Beschluss bezieht, nicht mitgeteilt werden?

Apropos kritische Überprüfung: Ende Juni fand die routinemäßige Untersuchung des Trinkwassers in der Gemeinde statt. Routinemäßig heißt vierteljährlich. Seit heute, und das mit einigem Nachdruck, sind auf der Homepage der Gemeinde die Nitratwerte veröffentlicht, und zwar vom März 2019. Jetzt sind wir alle gespannt, wann die Nitratwerte und die Trinkwasseranalysedaten von Ende Juni veröffentlicht werden.

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Schonzeit für Winfried Kretschmann endet

„Jedem muss klar sein und ich sage es als Jäger: Die politische Schonzeit für Winfried Kretschmann endet“, so der Generalsekretär der CDU Baden-Württemberg Manuel Hagel auf dem CDU-Parteitag in Heilbronn am Samstag.
Es gibt Sätze, Aussagen, die einen beim Lesen erstarren lassen. Hat der das wirklich so gesagt? Kann man nach dem Mord an Walter Lübcke als Politiker so etwas überhaupt nur denken?
Hätte er doch gesagt: „Als Generalsekretär der CDU in Baden-Württemberg bin ich der Meinung, dass die Schonfrist für den Ministerpräsidenten abgelaufen ist. Wir tragen ab jetzt unsere politischen Kontroversen öffentlich aus.“ Das hat er aber nicht.
Er redet von politischer Schonzeit, die für Kretschmann ende. Noch ist der Satz unbedenklich. Es wird lediglich ein Begriff aus der Sondersprache der Jäger metaphorisch verwendet, auf die Politik übertragen. Dem Satz geht aber ein anderer voraus: „Jedem muss klar sein und ich sage es als Jäger.“
Als Jäger! Jetzt bekommt dieser Satz eine martialische Wendung. Ende der Schonzeit heißt für den Jäger Beginn der Jagdsaison; jetzt kann das Wild endlich erlegt werden. Das Wild wird hier klar benannt: Winfried Kretschmann. Die Barbarei der Sprache sei die Barbarei des Geistes, es gebe da keinen Unterschied, so der Politologe Dolf Sternberger.
Wir haben Blattzeit und Herr Hagel, der Jäger, leidet am Bockfieber. Er bläst zur Hetzjagd und lässt Hunde los, die im rechtsextremen Spektrum kläffen. Das muss jedem klar sein. Herrn Hagel nicht. Seine Antwort: „Diese besondere politische Pflege des Ministerpräsidenten habe die CDU beenden wollen, erklärte Hagel. Eine andere Interpretation seiner Aussage sei laut Hagel absurd“, so  die Frankfurter Allgemeine.
„Er hat diese Worte gesagt, sich aber dabei nichts gedacht.“ – „Doch, ich habe mir etwas dabei gedacht.“- Und was denn?“ – „Nun, was ich gesagt habe.“ (Ludwig Wittgenstein, Philosophische Grammatik. Suhrkamp 1989 S.51).

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Gewerbegebiet Königsegg umfasst 22 ha im neuen Regionalplan

Fortschreibung des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben – Entwurf zur Anhörung 2019

Königsegg 1 Bild1

Königsegg II Bild2Königsegg III Bild3

Darüber haben sie in ihrem „Kommunalwahlkampf“ kein Wort verloren, die Damen und Herren. Und manch einer der Herren Kandidaten hatte die Unterlagen längstens auf seinem Schreibtisch liegen oder in seinem Computer gespeichert, einer ist sogar Mitglied der Verbandsversammlung und hat neben dem Ostracher Bürgermeister mitgewirkt an der Fortschreibung des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben. Aber kein Wort drang nach außen. Schweigen bei CDU und FW und der wohlinformierten SPD. Einmal mehr wurden hinters Licht geführt die Ostracher Bürger. Reinhaltung von Wasser und Luft, Erhöhung der Lebensqualität, Vertrauen, Vertrauen, Vertrauen … Vertrauen? Kaum sind sie angetreten und auf das öffentliche Wohl verpflichtet, haben sie es bereits verspielt, das Vertrauen! Der Entwurf des Regionalplans, in dem die Vorranggebiete für Industrie und Gewerbe in Ostrach – hier ausschließlich Ostrach-IKG Königsegg – geplant werden, sprengt mit seinen 22 ha des einfachen Bürgers Vorstellungskraft.

Umweltzustand und Bewertung der Umweltauswirkungen auf die Schutzgüter, so die Überschrift. Ja Schutzgüter! Und jetzt werden diese Schutzgüter durchdekliniert, angefangen beim Menschen und aufgehört beim Sachgut. Was dem Leser dieser Bewertungen bleibt? Zynismus.

Schutzgut Mensch, Pardon, Störgut Mensch
Minimierungsmaßnahme: Verringerung der nachteiligen Auswirkungen durch bauliche Maßnahmen
Besser: Umsiedlung der Bevölkerung.

Schutzgut Tiere, Pflanzen und biologische Vielfalt
Minimierungsmaßnahme: Keine
Vorschlag: Pflanzen vernichten, eh alles Unkraut. Tiere dressieren und ab in den Zoo oder Zirkus.

Schutzgut Boden
Minimierungsmaßnahme: Verringerung der zukünftigen Flächeninanspruchnahme durch hochwertige und intensive Nutzung des Gebiets
Besser: Verstärkter Einsatz von Glyphosat und Neonicotinoiden.

Schutzgut Wasser
Minimierungsmaßnahme: Nachweis der Unbedenklichkeit in Wasserschutzgebieten
Also Monitoring à la Gemeinde Ostrach: VNN (Veröffentliche nie Nitratwerte).

Schutzgut Klima und Luft
Minimierungsmaßnahme: Minderung der Emissionen durch Verbesserungen im technischen Umweltschutz, Vermeindung von Strömungshindernissen, z.B. durch Anordnung der Gebäudekörper und Straßenfluchten längs zu den Luftleitbahnen
Vorschlag: „In Flanders fields the poppies blow/ Between the crosses, row on row.“ Seit der zweiten Flandernschlacht am 22. April 1915 und dem Beginn des Gaskrieges haben wir exzellente Erfahrungen mit Emissionen. Also Gasmaske!

Schutzgut Landschaft
Minimierungsmaßnahme: Fehlanzeige
Vorschlag nicht möglich. Nichts aus nichts = nichts

Schutzgut Kultur und Sachgüter
Minimierungsmaßnahme: Fehlanzeige
Vorschlag: Abriss aller störenden Kulturgüter.

Fortschreibung des Regionalplans Bodensee-Oberschwaben – Entwurf zur Anhörung 2019

 

 

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Aller guten Dinge sind drei – oder auch nicht

Nicht mit rechten Dingen geht es im Allgäu zu. Dort verstößt ein Großbetrieb mit 1800 Milchkühen seit Jahren gegen das Tierschutzgesetz. Das Leiden der Nummer 38540 ist ein umfassender Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 09. 07. 2019. Report Mainz hat in der ARD die erschreckenden Bilder, aufgenommen von der Tierrechtsorganisation Soko Tierschutz, gezeigt. Auch die Schwäbische Zeitung berichtet inzwischen über diesen gräulichen Vorfall. Kein Einzelfall, wie man weiß. Tierrechtsorganisation Soko Tierschutz „sieht die Vorfälle auf dem Hof als einen erschütternden Beleg dafür, dass nach Hühnern und Schweinen die Massentierhaltung nun auch in der Milchindustrie angekommen sei. Die daraus entstehende Tierquälerei nehmen sowohl die Milchbranche hin als auch die Bevölkerung mit ihrer großen Nachfrage nach Milchprodukten“ (Süddeutsche Zeitung, 09. 07. 2019). Und die staatliche Aufsicht in Form der Veterinärämter, muss man ergänzen. Denn in Baden-Württemberg müssten Nutztierbetriebe nur etwa alle 19 Jahre mit einer staatlichen Tierkontrolle rechnen, in Bayern nur alle 48 Jahre, so die Schwäbische Zeitung vom 11. 07. 2019. Aber hier gibt es doch gesetzliche Grundlagen! Wir haben doch ein Tierschutzgesetz! „Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen“ (Tierschutzgesetz § 1). Kein Kommentar.

In Hahnennest soll der Mega-Stall für 1000 Kühe in zwei Jahren fertig sein. Der Spatenstich ist Ende des Monats Juni publikumswirksam in Szene gesetzt worden. Zwei Jahre soll es dauern, bis der Wellnesskuhstall mit Melkkarussell fertiggestellt ist. Ein tolles Ding.
Und weil den Ostracher Gemeinderäten samt Bürgermeister das doch nicht ganz geheuer vorkommt (auch wenn sie den Megamilchviehenergiepark vorbehaltlos unterstützen), haben sie am 01. 06. 2017 folgenden einstimmigen Gemeinderatsbeschluss gefasst: „Der Gemeinderat stimmt dem Antrag von GR Schmitt auf die regelmäßige Anforderung und Veröffentlichung der Daten der Trinkwasseranalyse einstimmig zu.“ Nun ist das in Ostrach mit regelmäßig so eine Sache. Regelmäßig heißt nach Ostracher Lesart nach Inbetriebnahme des Kuhstalls. Jetzt wäre aber eine regelmäßige Veröffentlich der Trinkwasseranalyse und der Nitratwerte im Rohwasser für die Bevölkerung nicht schlecht. Man wäre über die Qualität des Wassers informiert und hätte den Beweis, dass es auch in Ostrach mit rechten Dingen zugeht, dass die „Hahnennester Aussage“, dass nach Inbetriebnahme des Stalls der Nitratwert im Rohwasser nicht steige, stimmt. Die Untersuchung auf Nitrat ist auf Ostrachs Homepage mit Datum vom Dezember 2018 eingestellt; die Trinkwasseranalysedaten der Versorgungsbereiche mit Datum vom 07. 03. 2019. Ostrachs Verwaltung und die Veröffentlichungen im Internet! Alle paar Tage teile seine Mitarbeiterin Informationen über Gemeinderatssitzungen und Veranstaltungen im Netz mit, sagt Ostrachs Bürgermeister der Schwäbischen Zeitung am 12. 06. 2019. Das sei auch ein Thema für die Gemeinde, betont Schulz. Der Veranstaltungskalender ist natürlich wichtiger als das Trinkwasser, klar.
Bei der Diskussion, ob Einweg- oder Mehrwegflaschen für die Umwelt besser seien, kommen die Experten zu einem eindeutigen Urteil: Das Beste wäre, die Menschen würden Leitungswasser trinken, gesprudelt oder nicht. „Die Trinkwasserqualität in Deutschland gibt das her“, so ein Bericht der Süddeutschen Zeitung vom 5. Juli 2019. In Deutschland schon. In Ostrach auch?

Das letzte Ding: Am 15. Juli findet in Ostrach eine Gemeinderatssitzung statt. TOP 7. Beratung des Haushaltsplanes und der Wirtschaftspläne 2019. Unterlage u. a. : Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen 2019 bis 2022, Stand 08. 07. 2019. Für jeden auf der Homepage der Gemeinde unter Informationen aus dem Gemeinderat einsehbar. Für die Erschließung (im Original Erschleßung) des Gewerbegebietes Königsegg II sind dafür für die Jahre 2020 und 2021 insgesamt 2.011.000 Euro eingeplant. Es ist vollkommen unklar, auf Grundlage welchen Gemeinderatsbeschlusses diese gigantischen Summen für die nächsten Jahre eingeplant sind. Es gibt weder einen Beschluss über die Änderung des Flächennutzungsplanes und schon gar keinen Beschluss über die Erstellung eines Bebauungsplanes. Wenn das mal kein krummes Ding ist!

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Adblock Plus und andere Blocker – Blocker, nicht Blogger

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  • Entdecke ein aufgeräumteres, schnelleres Internet und blockiere störende Werbung
  • Acceptable Ads sind standardmäßig aktiviert, um Websites zu unterstützen
  • Adblock Plus ist kostenlos und Open Source

Bei Tablett und Smartphone bei der Verwendung von Firefox (u.a.) uBlock Origin unter Add-ons hinzufügen; geht natürlich auch beim PC und mit anderen Browsern.

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Ja, einen Anlass muss man doch zu allem haben. Der Anlass ist ein Kommentar unter About.

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High Noon in Ostrach …

Leider nicht mit Gary Cooper als Marshal Will Kane, Grace Kelly als Amy Kane und Thomas Mitchell als Bürgermeister.
Auch kommt der Zug um zwölf Uhr mittags in Ostrach nicht an.

Während in Hadleyville die Miller-Bande am Bahnhof wartet, fährt in Ostrach der Räubernachkomme Max Elsässer im Zug mit – aber nur am Wochenende.

Aber schon in Fred Zinnemans Hollywood-Western aus dem Jahr 1952 war in der Kleinstadt Hadleyville die Rolle des Arztes nicht besetzt.

So wie in Ostrach …

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